Motion Design / Art Direction
· Juni 2025
· aktualisiert Dezember 2025
In der Welt des Marketings ist Social Media längst kein Zauberwort mehr – es ist das Statussymbol, das Unternehmen und Freelancer:innen gleichermaßen einen unaufhaltsamen Wachstumsraketenflug ermöglicht.
Social-Media-Marketing, kurz SMM, ist die Kunst, soziale Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok & Co. für Markenauftritte, Kund:innenbindung und letztendlich zur Umsatzsteigerung zu nutzen.
Aber welche Social-Media-Plattform nutzt man für welche Zielgruppe? In diesem Artikel erfährst du, welcher Social-Media-Kanal für welche Zielgruppe am besten ist – und noch vieles Nützliches rund um das Thema! 🚀
Bei einer Social-Media-Strategie sollte sich zunächst überlegt werden, welche Plattform man nutzen möchte. Denn nicht mit jeder Plattform erreicht man die gewünschte Zielgruppe.
Während einige Social-Media-Plattformen eher von der Generation Z genutzt werden, stehen andere Plattformen wiederum bei den Boomern hoch im Kurs. Der folgende Abschnitt präsentiert dir die fünf gängigsten Social-Media-Plattformen, die du für deine Social-Media-Marketing-Kanäle nutzen kannst.
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Old but gold. Seit 2006 ist Facebook der breiten Öffentlichkeit zugänglich und erfreut sich seither stetiger Begeisterung. 2023 hatte Facebook über 2,8 Milliarden aktive Nutzer:innen.
Das Durchschnittsalter der Nutzer:innen liegt zwischen: 25–55 Jahren, die Tendenz geht eher zu älteren Nutzer:innen, es bleibt aber noch breit aufgestellt.
Im Durchschnitt verbringen Nutzer:innen auf Facebook drei Minuten am Tag. Das ist im Vergleich zu den noch folgenden Plattformen eher wenig.
Vorteile:
✅ Riesige Nutzer:innenbasis (über 2,8 Milliarden aktive Nutzer:innen)
✅ Vielfältige Zielgruppenansprache durch detailliertes Targeting
✅ Vielseitige Werbemöglichkeiten und Gruppen für Community-Building
Nachteile:
❌ Organische Reichweite sinkt, bezahlte Anzeigen sind fast unvermeidlich
❌ Algorithmus-Änderungen können Sichtbarkeit stark beeinflussen
❌ Es erreicht eher ältere Zielgruppen; jüngere Nutzer:innen sind weniger aktiv
Instagram, kurz „Insta“, gibt es seit 2010 und hatte 2023 über zwei Milliarden aktive Nutzer:innen.
Das Durchschnittsalter der Zielgruppe liegt hier bei 18–34 Jahren, tendenziell handelt es sich aber eher um ein jüngeres Publikum.
Viele Nutzer:innen bleiben bis zu 60 Minuten täglich auf der Plattform und konsumieren Reels in ihrer Feed-Sektion. Sie bleiben also länger, betrachten die einzelnen Beiträge aber nur kurz, bis sie weiter swipen.
💡 Hinweis: In einem weiteren Artikel verrät dir Raya, wann du Links auf Instagram einfügen kannst.
Vorteile:
✅ Visuelle Plattform; ideal für kreative Marken und Produkte
✅ Hohe Engagement-Rate, besonders bei jüngeren Zielgruppen
✅ Unterstützung für Storys, Reels und Shopping-Features
Nachteile:
❌ Für nachhaltiges Wachstum braucht es regelmäßig hochwertigen Content
❌ Algorithmus kann Sichtbarkeit einschränken
❌ Beitritt zu unteren Preiskategorien für Werbeanzeigen
TikTok ist die jüngste Social-Media-Plattform und wurde 2016 gegründet. Stand Juli 2025 hat TikTok mit über einer Milliarde Nutzer:innen das mit Abstand größte Publikum.
Das Durchschnittsalter des TikTok-Publikums liegt bei 16–24 Jahren und entsprechend ist die Zielgruppe hier stark Jugend- und Young-Adult orientiert.
Ähnlich wie bei Instagram bleiben viele Nutzer:innen bis zu 52 Minuten täglich auf TikTok und konsumieren kurze, eingängige Videos – auch bekannt als TikTok-Dope.
💡 Hinweis: Magdalena berichtet dir konkreter, wie du TikTok für dein Marketing nutzen kannst.
Vorteile:
✅ Schnell wachsend, mit vor allem jungen Nutzer:innen (Gen Z)
✅ Kreative, kurze Videoinhalte erzeugen virale Effekte
✅ Weniger Wettbewerb im Vergleich zu etablierten Plattformen
Nachteile:
❌ Content muss sehr authentisch und kreativ sein
❌ Werbeanzeigen sind noch relativ neu und teuer für große Kampagnen – Booking von Kooperationen mit Content Creators kann sehr kostenintensiv werden
❌ Zielgruppen sind häufig jünger, weniger B2B-Ausrichtungen
Die Business-Maus unter den Social-Media-Plattformen. Hier findest du eher weniger Freizeit-Content, dafür eignet sich LinkedIn perfekt, um Kontakte zu anderen Unternehmen, Freelancer:innen und potenziellen Kund:innen zu knüpfen.
Seit der Veröffentlichung 2004 nutzen es weltweit über 900 Millionen Menschen – darunter Fachkräfte, Unternehmen und Selbstständige.
Das Durchschnittsalter der Zielgruppe liegt zwischen 30 und 50 Jahren. Abhängig vom Content bleiben die Nutzer:innen ca. sieben Minuten auf der Plattform.
💡 Hinweis: Wie du LinkedIn richtig nutzt, erfährst du von Maria.
Vorteile:
✅ Perfekt für B2B-Wachstum und Fachpublikum
✅ Networking, Partnerschaften und Lead-Generierung möglich
✅ Hochwertige, professionelle Inhalte
Nachteile:
❌ Weniger für dein Branding, wenn du Produkte an Endverbraucher:innen richtest
❌ Weniger breite Nutzer:innenbasis im Vergleich zu Facebook, Instagram & Co.
❌ Langsameres Wachstum im Vergleich zu visuellen Plattformen
X (ehemals Twitter) ist perfekt, um Neuigkeiten, schnelle Reaktionen und den direkten Dialog mit Kund:innen oder Brancheninsidern zu führen.
2006 veröffentlicht, teilen hier über 400 Millionen Nutzer:innen täglich ihre Gedanken und Meinungen in kurzen Tweets. Das Durchschnittsalter der Zielgruppe? 25 bis 45 Jahre, eher informierende, tech-affine Nutzer:innen.
Pro Tweet beschäftigen sich Nutzer:innen ungefähr zwei bis drei Minuten mit den kurzen Inhalten.
Vorteile:
✅ Schnelle Verbreitung von Nachrichten und Neuigkeiten
✅ Eignet sich gut für Brand-Voice, Kund:innenservice und Echtzeit-Interaktion
Nachteile:
❌ Kurzlebigkeit der Inhalte
❌ Schwieriger, nachhaltiges Growth aufzubauen
❌ Begrenze Zielgruppen, eher B2B und Tech-affin
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Jetzt Auftrag erstellenDie nachfolgende Tabelle soll dir die zuvor bereitgestellten Informationen auf einen Blick zusammenfassen. Welcher Social-Media–Marketing-Kanal eignet sich für welche Zielgruppe? Was sind geeignete Content-Formate?
|
Plattform |
Zielgruppe (Alter & Fokus) |
Geeignete Content-Formate |
Marketing-Eignung |
|
|
25–55 Jahre, breit gefächert, eher älter |
Posts, Gruppen, Facebook Ads, Videos |
Community-Building, lokale Werbung, breit gestreute Kampagnen |
|
|
18–34 Jahre, visuell-affin, junges Publikum |
Reels, Storys, Bilder, kurze Videos |
Brand-Awareness, Influencer-Kampagnen, visuelles Storytelling |
|
TikTok |
16–24 Jahre, Gen Z, unterhaltungsorientiert |
Kurzvideos, Challenges, Creator-Kooperationen |
Schnelle Reichweite, Trendmarketing, virale Kampagnen |
|
|
30–50 Jahre, B2B, Fachpublikum |
Artikel, Fachposts, Slides, Networking-Content |
Lead-Generierung, Thought Leadership, B2B-Marketing |
|
X (ehemals Twitter) |
25–45 Jahre, Tech-affin, B2B & News-orientiert |
Kurznachrichten, Threads, Live-Kommentare |
Reputationsmanagement, Echtzeitkommunikation, Support |
Am besten wählst du Social-Media-Plattformen, die zu deiner Zielgruppe und deinem Angebot passen:
Es ergibt durchaus Sinn, sich nicht nur auf eine Plattform zu konzentrieren, sondern sein Social-Media-Marketing auf alle Plattformen aufzuteilen, um die jeweiligen Vorteile gut auszuspielen.
💡 Hinweis: Alina berichtet dir, worauf du bei Musik auf Social Media achten solltest.
Freelancer:innen, die du sonst nicht findest
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Als Freelancer:in stehen dir vielfältige Wege offen, um sich professionell im Social-Media-Marketing zu positionieren. Im Folgenden stellen wir beispielhaft einige vor.
Im Zentrum steht häufig die Content-Erstellung oder auch das Content-Management: Freelancer:innen entwickeln Texte, Bilder, Videos oder Reels, planen Redaktionskalender und optimieren Inhalte für verschiedene Plattformen.
Dabei ist technisches Verständnis wichtig – z. B. für Bildformate, Titlesafes und Performancekennzahlen. Dabei sind Zielgruppe, geeignete Kanäle und Storytelling-Strategien zentrale Erfolgsfaktoren.
Für viele Unternehmen ist bezahlte Sichtbarkeit unverzichtbar. Freelancer:innen können Werbekampagnen auf Social-Media-Management-Plattformen betreuen – z. B. mit Meta Ads, TikTok Ads oder LinkedIn Sponsored Content.
Freelancer:innen übernehmen dabei nicht nur die Einrichtung von Anzeigen, sondern auch Targeting, Budgetsteuerung und laufende Auswertung. Kenntnisse in Performance-Marketing sind hier ein klarer Vorteil.
Wer seine Expertise skalieren möchte, kann digitale Produkte wie Templates, Onlinekurse oder Content-Kits anbieten. Auch Affiliate-Marketing bietet Potenzial. Voraussetzung ist ein klares Profil sowie eine engagierte Community.
Unabhängig vom Schwerpunkt gilt: Eine klare Positionierung, professionelle Kommunikation und ein überzeugendes Portfolio sind essenziell, um sich nachhaltig am Markt zu etablieren.
Social-Media-Marketing ist längst kein optionales Extra mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Marken- und Unternehmensstrategien. Ob du als Freelancer:in durchstarten oder das Wachstum deines Unternehmens vorantreiben willst – der Schlüssel liegt in der gezielten Auswahl der Social-Media-Plattformen, dem Verständnis für die jeweilige Zielgruppe und der Fähigkeit, relevanten und ansprechenden Content zu liefern.
Jede Plattform bedient andere Anforderungen – wer sie gezielt einsetzt, kann Reichweite, Engagement und Umsatz nachhaltig steigern. Dabei lohnt es sich, nicht nur auf eine Plattform zu setzen, sondern die Stärken verschiedener Kanäle zu kombinieren. Mit Kreativität, Professionalität und einem klaren Plan wird Social Media zu einem starken Wachstumstreiber – für Freelancer:innen wie für Unternehmen.
LinkedIn ist optimal für B2B: gezieltes Networking, Fachinhalte und professionelle Zielgruppen machen es zum Top-Kanal für Geschäftskund:innen.
Entscheide nach Zielgruppe, Content-Art und Marketingziel. Visuelle Produkte? → Instagram. Fachliche Inhalte? → LinkedIn.
Kombinierte Plattformstrategien steigern Reichweite und Diversifikation. Du erreichst mehrere Zielgruppen, nutzt Synergien und sicherst nachhaltigeres Wachstum.
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Motion Design / Art Direction
Ich bin Lizzy, Freelancerin für Motion Designerin und Art Direktion 2D/3D. Für Kund:innen wie Netflix, Ducati, Red Bull, BMW und Adidas gestalte ich Projekte mit Tiefgang, gesellschaftlichem Impact und einem Fokus auf Respekt und Kreativität.
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