Gastautorin
· Dezember 2018
· aktualisiert Februar 2024
Dieser Artikel ist Teil unserer Freelance Academy
Hier lernst du alles, was du für deinen erfolgreichen Start als Freelancer:in wissen musst.
Aller Anfang ist schwer. Projektakquise wirkt zunächst beängstigend, aber mit ein bisschen Übung und den richtigen Tipps und Anlaufstellen, kannst du bald erste Erfolge feiern. Wichtig ist, dass du am Ball bleibst und dir eine ordentliche Basis schaffst.
Gerade bei ihren ersten freien Gehversuchen können studentische Freelancer:innen weder auf ein beeindruckendes Netzwerk noch auf ein sattes Portfolio blicken. Das Beruhigende: An diesem Punkt standen wir alle und arbeiteten uns mit kleinen Schritten voran. Ein paar Tipps und Tricks helfen dir allerdings, auch größere Sprünge bei der Projektakquise zu machen.
Verschiedene Onlineplattformen bieten dir die Möglichkeit, Projektaufträge von Unternehmen gesammelt einzusehen und dich mit deinem Profil auf diese zu bewerben. Dabei sind die unterschiedlichen Job-Börsen auch differenziert ausgerichtet: Während Junico speziell studentischen Freelancer:innen eine Plattform bietet, konzentrieren sich andere Plattformen z. B. auf bestimmte Tätigkeitsbereiche. Generische Sammelbörsen sind wiederum irgendwie für alle da. Aber: Je bereichsspezifischer und nischiger die Plattform, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, ein Projekt an Land zu ziehen. Logisch.
Neben Freelance-Jobbörsen gibt es zahlreiche Netzwerke, die sich auf gängigen Plattformen gebildet haben. Hier tummeln sich Freelancer:innen in Hülle und Fülle, um gemeinsam in den Austausch zu treten. Nutzt du solche Gemeinschaftsangebote, fluten neben einer Menge relevanter Informationen auch ein paar Projekte deinen entsprechenden Feed.
Egal welche Art des Social Media, ob es nun XING-Gruppen oder Facebook-Gemeinschaften, bestimmte Slack-Channels oder LinkedIn-Threads sind: Nicht nur allgemeine Freelancer-Gruppen zu bestimmten Themen, sondern auch herkömmliche Netzwerk-Marken sind hier stark vertreten. Hier gilt es aber vorsichtig zu sein und nicht zu viel Zeit mit prokrastinieren zu verbringen! So findest du unter anderem hilfreiche Kontakte bei den Gruppen der Online Marketing Rockstars oder Schützinnenhilfe bei der Female Future Force. Auch die daraus hervorgehenden Events und Weiterbildungsangebote helfen dir beim Aufbau eines Netzwerks.
Gerade beim anfänglichen Aufbau eines Netzwerks - und darüber hinaus - ist deine Auffindbarkeit wichtig. Bei der Search Engine Optimisation (SEO) geht es vor allem auch um die richtigen Keywords. Nutze das Wissen darum und pflege deine digitalen Profile entsprechend. Nur so können spannende Projekte ihren Weg auch zu DIR finden. Hier ist es auch wieder essenziell, dass du bei allen für deine Branche gängigen Netzwerken aktiv bist. Außerdem bietet die Sorgfalt, mit der du deine Internetpräsenz pflegst, für viele Arbeitgeber:innen ein Indiz wie sorgfältig du später arbeitest.
Sei dir dem Ziel deiner Projektakquise bewusst! Gibt es gewisse Foren, wo Leute aus deiner Branche aktiv sind? Du solltest dir gewahr sein, wen du ansprechen möchtest und wie du diese Zielgruppe am besten erreichst. Hast du diese Frage erstmal geklärt, kannst du deine Projektakquise zielgerichteter und individueller gestalten. Nicht jede Projektakquise läuft gleich ab!

Kommen wir zu dem unangenehmen Teil: Bieten dir die bisher genannten Möglichkeiten keine passenden Projekte, musst du dich aus der Komfortzone bewegen. Du siehst eine kleine Website, die ein bisschen mehr Stil vertragen könnte? Du findest, der um die Ecke gelegene Blumenladen sollte mit einer gescheiten Instagram-Strategie sein Image zum Blühen bringen? Die Rechtschreibfehler in einem Flyer empören deine alte Schreibseele? Kontaktiere Unternehmen proaktiv zu ihren Problemen und biete Lösungen an – nicht selten entstehen so ertragreiche Projekte. Die wenigsten lieben Kaltakquise, aber gerade, wenn dir noch kein großes Netzwerk zur Verfügung steht, ist diese Art der Projektakquise unerlässlich. Nebenbei kannst du zudem deine Softskills stärken, schließlich lernst du wie du dich verkaufst und was bei welcher Zielgruppe funktioniert.
Ganz so aus dem Nichts und der Hüfte geschossen muss es jedoch nicht immer sein: Siehst du eine zu deinen Fähigkeiten passende Stellenausschreibung, in der ein mahnendes „Eintritt ab sofort“ klafft, kannst du dir die Dringlichkeit der Suchenden zunutze machen. Biete den Unternehmen einfach initiativ an, zur Überbrückung als Freelancer:in einige Projekte der zu besetzenden Stelle zu übernehmen. Bei der Projektakquise gilt es Kreativ zu bleiben und ein offenes Auge zu behalten. Diese kurzfristigen Aufträge können, zwecks ihrer Dringlichkeit, durchaus lukrativ sein!
Zählst du zur besonders kontaktfreudigen Sorte Freelancer:in, hast du schon halb gewonnen: In Co-Working-Spaces und Creative Hubs tummeln sich zahlreiche Gleichgesinnte. Der Netzwerk-Gedanke hinter den Sammelarbeitsplätzen tut sein Übriges, denn die Steckenpferde der Freelancer:innen liegen in den unterschiedlichsten Bereichen. Man kommt ins Gespräch, ergänzt sich, entwickelt zusammen Ideen aus verschiedenen Blickwinkeln und knüpft ganz nebenbei wertvolle Kontakte beim gemeinsamen Kaffeeklatsch. Den passenden Co-Working-Space in deiner Nähe kannst du hier ausfindig machen. Zudem könnt ihr euch gegenseitig aus der Patsche helfen. Fällt dir bei einem Projekt beispielsweise auf, dass Expertise aus einem gewissen Bereich gefordert ist, der in deinem Co-Working-Space vertreten ist, kannst du vermittelnd einschalten. Läuft das Projekt dann gut, machst du dich sowohl in deinem Co-Working-Space als auch bei deiner:deinem Auftraggeber:in beliebt.
John F. Kennedy gewann seinen ersten Wahlkampf von Tür zu Tür. Das Geld kann für dich auch wortwörtlich auf der Straße liegen. Hast du erst einmal deine Profile erstellt und optimiert, zeigt sich auch: Es ist nicht immer einfach, in der Freelancer-Flut zu bestehen. Warum also nicht zusätzlich auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen? Kreative Aushänge in der Uni oder auf den Boards benachbarter Supermärkte erreichen Zielgruppen, die sich nicht durch algorithmuslastige Feeds wühlen und bestechen durch ihren guten alten Word-of-Mouth-Charakter.
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Jetzt registrieren!Klar, Projektakquise kann nervig sein. Wenn du aber aktiv bleibst und dich nicht aus der Ruhe bringen lässt, wirst du Fortschritte sehen. Wichtig ist auch sich nicht verunsichern zu lassen, falls es anfangs nicht direkt rundläuft. Oft muss man erst einmal ordentlich strampeln, bis man die Früchte der eigenen Arbeit sehen kann. Mit diesen Tipps und Tricks sollte die Projektakquise doch deutlich geschmeidiger ablaufen, als wenn du auf eigene Faust alle diese Erfahrungen sammeln müsstest.
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Gastautorin
Heureka! Ich bin Maxi. Schon zu Studienzeiten übernahm ich Freelancer-Tätigkeiten und zog als digitale Nomadin durch die Welt. Mittlerweile erarbeite ich als Projektmanagerin die Digitalstrategien für namhafte Medienmarken. Meine Schwerpunkte sind das Texten und Aufbauen von Reichweitenstrategien.
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