Wie können Solo-Selbständige eine Sales-Pipeline effizient nutzen?
Praxis

Wie können Solo-Selbständige eine Sales-Pipeline effizient nutzen?

Katrin
Katrin

SEO-Texterin

· Februar 2026

Als Solo-Selbständige:r jonglierst du täglich mehrere Rollen gleichzeitig: Du produzierst Inhalte, sprichst mit Interessenten, pflegst Kund:innenkontakte, planst Projekte. Was dabei oft zu kurz kommt, ist ein klarer Vertriebsprozess. Viele verlassen sich auf eine einfache Excel-Liste oder Notizen. Doch spätestens, wenn die Nachfrage wächst, zeigt sich: Ohne Struktur gehen wertvolle Chancen verloren.

Genau hier setzen CRM-Tools wie HubSpot an. Sie helfen Solo-Selbständigen, ihre Kontakte, Anfragen und Verkaufsprozesse zu organisieren, ohne komplizierte Systeme aufbauen zu müssen. Eine Sales-Pipeline ist die einfachste und wirkungsvollste Form, Aufträge konsequent voranzubringen und jeden Lead zu nutzen, statt ihn durch fehlende Struktur zu verlieren.

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In diesem Artikel

Sales-Funnel vs. Sales-Pipeline: Was Solo-Selbständige wirklich brauchen

Bevor wir tiefer einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick auf eine oft missverstandene Unterscheidung: Sales-Funnel vs. Sales-Pipeline. Viele sprechen von Sales-Funnels, meinen aber eigentlich eine Pipeline – und umgekehrt. Beide Konzepte sind wertvoll, erfüllen aber komplett unterschiedliche Aufgaben. Wer sie verwechselt, baut schnell ein System auf, das nicht zu seinem Business passt.

Was ist ein Sales-Funnel?

Der Funnel beschreibt die gesamte Customer Journey vom ersten Kontakt bis zum Kauf. Er zeigt, wie Menschen Schritt für Schritt zu Interessenten und schließlich zu Kund:innen werden. Ein Funnel ist daher:

  • marketingorientiert
  • auf Masse ausgelegt
  • oft automatisiert
  • linear und breit angelegt

Beispiel für einen Sales-Funnel:
Reel → Newsletter → Lead-Magnet → Erstkontakt → Angebot

Ein Funnel beantwortet die Frage:
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Was ist eine Sales-Pipeline?

Die Sales-Pipeline dagegen setzt nach der Lead-Generierung an. Sie startet, sobald z.B. ein potenzieller Kunde Interesse zeigt und begleitet diesen durch klar definierte Phasen bis zum Abschluss. Eine Pipeline ist:

  • vertriebsorientiert
  • individuell
  • aktiv betreut

Eine Pipeline beantwortet die Frage:
Wie führe ich jeden einzelnen Lead zum Abschluss?

Warum Solo-Unternehmer:innen eine Pipeline dringender brauchen als einen Funnel

Die meisten Selbstständigen haben kein Reichweitenproblem, sondern ein Strukturproblem. Sie verlieren Anfragen, weil:

  • sie nicht wissen, wer wann ein Follow-up braucht
  • sie Leads nicht qualifizieren
  • sie die nächsten Schritte nicht klar definieren
  • sie Angebote versenden, aber nicht nachfassen
  • sie sich überfordert fühlen, alles im Kopf zu behalten

Ein Funnel baut Reichweite auf.
Eine Pipeline baut Umsatz auf.

Wenn du als Solo-Unternehmer:in deinen Wert maximieren willst, brauchst du beides. Aber die Pipeline entscheidet über deinen Erfolg im Vertrieb und funktioniert hervorragend mit CRM-Tools, die jeden Schritt sichtbar machen.

Ein Solo-Business ohne Pipeline kostet unnötig Geld 

Solange die Auftragslage überschaubar bleibt, wirken Postfächer, Notizen oder Tabellen noch ausreichend. Doch sobald du mehrere Anfragen pro Woche bekommst oder mehrere Projekte parallel laufen, entsteht schnell Chaos:

  • Gespräche werden vergessen.
  • Follow-ups passieren zu spät oder gar nicht.
  • Gute Leads versanden, weil du keine Erinnerung gesetzt hast.
  • Interessenten verlieren das Gefühl, dass du „dran“ bist.
  • Angebotsphasen ziehen sich, weil niemand aktiv führt.

Das Ergebnis: Du arbeitest hart, aber dein Umsatz spiegelt das nicht wider.

Eine Sales-Pipeline schafft an genau dieser Stelle Klarheit. Sie macht sichtbar, wo jeder Lead steht, welche Aufgaben als Nächstes anstehen und wo es gerade hakt. Besonders Solo-Selbständige hilft dir das, strukturiert und seriös aufzutreten, auch ohne Vertriebsteam. Das HubSpot CRM macht das extrem einfach, weil du je nach Tool Phasen per Drag-and-Drop abbilden, Aufgaben planen und Follow-ups automatisieren kannst.

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Die sechs zentralen Phasen einer Sales-Pipeline

Damit deine Pipeline funktioniert, brauchst du einen klaren Ablauf. Die folgenden Phasen haben sich für Solo-Businesses bewährt – unkompliziert, logisch und mit einem modernen CRM-Tool direkt umsetzbar.

1. Lead-Eingang: Alle Anfragen sichtbar machen

Dies ist die Phase, in der möglichst nichts verloren gehen darf. Hier landen alle potenziellen Kund:innen:

  • Social-Media-Anfragen
  • Kontaktformulare
  • Empfehlungen
  • Anfragen über bestehende Kontakte
  • Rückmeldungen auf Content
  • Newsletter-Replies

💡 Der wichtigste Grundsatz lautet: Erst erfassen – später bewerten.

Viele Solo-Selbständige verlieren Leads genau an diesem Punkt, weil sie sie „später eintragen“ wollen. Später kommt aber selten. Ein CRM wie HubSpot erfasst beispielsweise Leads automatisch, egal ob über Website, E-Mail oder integrierte Tools. So entsteht eine zentrale Übersicht, die du nicht manuell pflegen musst.

Wichtig ist auch, erste Basisinformationen zu speichern (Herkunft des Leads, Kontext, Thema). Dadurch erkennst du später Muster und kannst besser priorisieren.

2. Qualifizierung: Passt der Lead zu dir oder nicht?

Qualifizierung ist kein Luxus, sondern Zeit-Management. Nicht jeder Kontakt ist ein potenzieller Kunde. Manche suchen nur Infos, manche haben kein Budget, manche sind nicht bereit zu investieren und manche passen einfach nicht optimal zu deinem Angebot. 

💡 Die Aufgabe dieser Phase: Schnell erkennen, ob sich ein Erstgespräch lohnt.

Dazu prüfst du:

  • Gibt es ein konkretes Problem?
  • Passt dein Angebot überhaupt dazu?
  • Ist jemand ernsthaft interessiert oder einfach neugierig?
  • Wie wahrscheinlich ist eine Entscheidung in den nächsten Wochen?

Solo-Unternehmer:innen haben begrenzte Kapazitäten. Je früher du erkennst, wer passt und wer nicht, desto klarer wird deine Sales-Pipeline. HubSpot unterstützt dich mit Notizen, Lead-Scoring und Tags, die dir helfen, Muster zu erkennen und Leads automatisch zu priorisieren.

3. Erstgespräch: Klarheit schaffen, auf beiden Seiten

Ein professionelles Erstgespräch ist der Moment, in dem dein Wert sichtbar wird. Hier entscheidest du gemeinsam mit dem Interessenten, ob ihr zusammenarbeiten solltet. Und je klarer du diesen Termin führst, desto eher kommt es zum Abschluss. 

In dieser Phase klärst du:

  • Welche Ziele verfolgt dein Interessent?
  • Wo steht er aktuell?
  • Welche Engpässe hindern ihn am Erfolg?
  • Welche Lösung ist realistisch und sinnvoll?
  • Wie sieht der ideale Prozess aus?

Wichtig ist, dass du hier nicht verkaufst, sondern führst. Ein gutes Erstgespräch schafft Orientierung und Vertrauen. Ein CRM-Tool hilft dir, Gesprächsnotizen direkt im Kontakt zu speichern, Follow-ups zu planen und automatische Erinnerungen zu setzen, damit du immer rechtzeitig dranbleibst.

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4. Angebot: Dein Wert nimmt Form an

Sobald Klarheit herrscht, wird es konkret: Du erstellst ein Angebot. Viele Solo-Unternehmer:innen machen diesen Schritt zu kompliziert oder zu unpersönlich. Doch ein Angebot ist nicht nur eine Preisliste – es ist ein strategisches Dokument, das zeigt, dass du verstanden hast, was der oder die Kund:in braucht.

Ein starkes Angebot enthält:

  • eine klare Zusammenfassung des Ziels
  • den konkreten Leistungsumfang
  • den Ablauf der Zusammenarbeit
  • den Nutzen und die erwarteten Ergebnisse
  • den Preis und die Zahlungsmodalitäten
  • die nächsten Schritte

In HubSpot kannst du Angebote mit Vorlagen erstellen und in vielen Setups sehen, wann Interessent:innen das Dokument öffnen, was dir für das Follow-up zusätzliche Sicherheit gibt.

5. Follow-up & Closing: Dranbleiben macht den Unterschied

Hier entscheidet sich, ob du den Auftrag bekommst. Die meisten Deals scheitern nicht am Preis, sondern daran, dass niemand aktiv nachfasst. Solo-Selbständige unterschätzen oft, wie wichtig es ist, präsent zu bleiben.

Ein gutes Follow-up:

  • bringt offene Fragen ans Licht
  • zeigt, dass du zuverlässig bist
  • hält die Kommunikation aktiv
  • erleichtert die Entscheidung

Ein CRM-Tool erinnert dich an Follow-ups und ermöglicht automatisierte Aufgaben, damit kein Lead liegen bleibt. Dadurch musst du nicht alles im Kopf behalten.

6. After-Sales: Wertschöpfung endet nicht beim Abschluss

Nach Abschluss eines Projekts beginnt die Phase, die oft über langfristigen Erfolg entscheidet. Denn zufriedene Kund:innen bleiben nicht nur länger, sondern empfehlen dich weiter, buchen Folgeleistungen und sorgen für stetiges, planbares Wachstum.

After-Sales umfasst:

  • Feedback einholen
  • Ergebnisse sichtbar machen
  • neue Bedarfe erkennen
  • Folgeangebote platzieren
  • Empfehlungen aktiv nutzen

HubSpot hilft dir, Kund:innenbeziehungen langfristig zu pflegen, Erinnerungen zu setzen und Aktivitäten pro Kontakt lückenlos zu dokumentieren. So baust du ein System auf, das deine Sales-Pipeline nicht nur füllt, sondern stabil hält.

Wie du deine Sales-Pipeline mühelos pflegst, auch ohne Vertriebsteam

Eine Sales-Pipeline muss kein Mammutprojekt sein. Sie bleibt besonders wirksam, wenn sie einfach bleibt:

  • Jede Phase hat ein klares Ziel.
  • Jeder Lead hat immer eine konkrete nächste Aufgabe.
  • Inaktive Leads werden bewusst geschlossen, nicht ignoriert.
  • Relevante Leads bleiben aktiv in Bewegung.
  • Wöchentliche Pipeline-Checks reichen völlig aus.

HubSpot erleichtert dir diese Pflege massiv durch:

  • automatische Aufgaben
  • Erinnerungen
  • Benachrichtigungen
  • visuelle Pipeline-Boards
  • mobile Nutzung

Je weniger du manuell tun musst, desto konsequenter pflegst du dein System.

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Ein praktisches Pipeline-Template für Solo-Selbständige

Wenn du direkt starten willst, kannst du diese Struktur 1:1 in HubSpot oder einem anderen CRM anlegen:

  1. Lead eingegangen
  2. Qualifiziert 
  3. Erstgespräch geplant
  4. Erstgespräch durchgeführt
  5. Angebot gesendet
  6. Follow-up läuft
  7. Gewonnen / Verloren
  8. After-Sales / Folgeprojekt

Diese Pipeline ist bewusst minimalistisch gehalten, aber sie deckt alle Schritte eines professionellen Verkaufsprozesses ab. Du wirst schnell merken, wie viel leichter dir Entscheidungen fallen, wenn jeder Lead einen klaren Status hat.

📌 Fazit

Eine Sales-Pipeline ist kein komplexes Vertriebssystem. Es ist ein einfaches, wirkungsvolles Werkzeug, das Solo-Selbständige hilft, professioneller zu arbeiten und Chancen konsequent zu nutzen. Sie sorgt dafür, dass du Leads strukturiert begleitest, Follow-ups nicht vergisst, Angebote klar positionierst und deinen gesamten Verkaufsprozess transparent im Blick behältst. Das CRM von HubSpot unterstützt dich dabei, deine Pipeline visuell abzubilden, Aufgaben zu automatisieren und Kund:innenkontakte zentral zu organisieren, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen. Mit einer klaren Pipeline steigerst du nicht nur deine Abschlussquote, sondern präsentierst dich auch als zuverlässiger, strukturierter Partner für Interessenten und Kund:innen.

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist eine Sales-Pipeline?

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    Eine Sales-Pipeline ist ein strukturierter Vertriebsprozess. Sie bildet alle Schritte ab, die ein Lead vom ersten Kontakt bis zum Abschluss und darüber hinaus durchläuft. Ziel ist es, jede Anfrage aktiv zu führen, statt sie im Postfach oder in Notizen zu verlieren.

  • Worin liegt der Unterschied zwischen Sales-Funnel und Sales-Pipeline?

    icon down

    Ein Sales-Funnel beschreibt, wie neue Leads gewonnen werden und ist vor allem marketingorientiert. Eine Sales-Pipeline setzt danach an und zeigt, wie einzelne Leads aktiv zum Abschluss geführt werden.

  • Wie hilft ein CRM wie HubSpot bei einer Sales-Pipeline?

    icon down

    Ein CRM wie HubSpot bildet deine Pipeline visuell ab und verbindet Kontakte, Deals, Aufgaben und Kommunikation an einem Ort. Leads werden automatisch erfasst, Follow-ups erinnert und alle Schritte dokumentiert. Dadurch musst du weniger manuell verwalten und behältst trotzdem jederzeit den Überblick.

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Katrin
Katrin

SEO-Texterin

Katrin ist eine erfahrene SEO-Texterin aus Rostock. Nach ihrem Studium in Germanistik und Kommunikationswissenschaft gründete sie 2012 ihre eigene Agentur an der Ostseeküste. Seitdem unterstützt sie Unternehmen, E-Commerce-Projekte und Start-ups mit hochwertigen Texten, die sowohl menschlich ansprechend als auch suchmaschinenoptimiert sind.

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