Gastautorin
· Dezember 2018
· aktualisiert Januar 2023
Dieser Artikel ist Teil unserer Freelance Academy
Hier lernst du alles, was du für deinen erfolgreichen Start als Freelancer:in wissen musst.
Du spielst mit dem Gedanken, ein waschechter Freelancer zu werden? Siehst dich vor deinem inneren Auge schon mit Apfelgeräten in hippen Szenecafés sitzen und Club Mate en masse schlürfen? Du weißt aber nicht recht, ob es eine gute Idee ist, Dich neben dem Studium für noch mehr Projekte zu verpflichten – oder wo eventuelle Einkommensgrenzen für den Bezug von BAföG und Kindergeld liegen?
Wir sind uns einig: Neben dem Studium als Freelancer zu arbeiten, ist verdammt vielversprechend für Konto und Zukunft. Doch abseits der vielen Vorteile können auch ein paar Stolpersteine den Weg zum WLAN-reichen Café pflastern. Um ihnen gekonnt auszuweichen, kannst du hier die Vor- und Nachteile des studentischen Freelancer-Daseins unter die Lupe nehmen.
Neben dem offensichtlichen Verdienst ist wohl die Flexibilität der größte Pluspunkt für studentische Freelancer. Egal, ob du nun in der Früh ein Tutorium oder spätabends den letzten Mathe-Kurs hast: Zeit und Ort deiner Projektarbeiten bestimmst du selbst. Die Bahn-Pendelei kann praktisch genutzt, die akademische Viertelstunde voll ausgeschöpft und die Morgenstunden nach der Party effizienter gestaltet werden, damit sich das WG-Sparschwein füllt.
Doch weit darüber hinaus ist das Freelancen eine nachhaltige Investition. Zumeist fühlen sich Studierende nur mittelmäßig oder gar nicht von der Universität auf das Berufsleben vorbereitet; zu theorielastig sind die Lehranstalten ausgerichtet. Mit Freelancer-Tätigkeiten wirkst du dem einfach entgegen: Dein Lebenslauf füllt sich mit Berufserfahrung, Dein Netzwerk vergrößert sich und du erarbeitest dir ganz nebenbei ein vorzeigbares Portfolio. Kurzum: Du legst den Grundstein für deine Zukunft.
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Gefahren können zum einen in dir selbst liegen. Freelancer müssen eine Menge Organisationstalent, Durchhaltevermögen und Zuverlässigkeit aufbringen. Wenn Projektfluten und Deadlines dich schon in der Uni zum Verzweifeln bringen, sind zusätzliche Verbindlichkeiten, an denen Betriebsabläufe und Gelder hängen, wahrscheinlich mehr Last als Segen.
Zum anderen kannst du dich nicht in das sichere Netz der Arbeitnehmerrechte lehnen, das dich im Angestelltenverhältnis schützt – keine Tarifverträge, keine automatisch abgeführten Steuern und Versicherungen.
Doch diese Formalitäten müssen kein Hindernis sein. Mit dem Wissen um ein paar Arbeitsstunden- und Einkommensgrenzen bezüglich Steuern, Versicherungen, BAföG und Kindergeld bist du bestens für deine Freelancertätigkeit gewappnet:
Wann du welche Steuern in welcher Form abführen musst, erfährst du detailliert hier. In Kurzform sei dir bewusst, dass du Einkommenssteuern zahlen musst, sofern dein jährliches Freelancer-Einkommen mehr als 9.000€ beträgt. Wenn dein Einkommen jährlich 17.500€ übersteigt, fällt auch die Umsatzsteuer an.
Viele Studierende sind familienversichert. Per se stellt das kein Problem dar, denn jede Krankenkasse schreibt fest, wo die Einkommensgrenze ihrer studentischen Mitglieder liegt. Schießt du über diese Verdienstgrenze hinaus oder arbeitest mehr als 20 Stunden pro Woche, musst du dich allerdings selbst versichern.
Auch das Kindergeld steht dir nur zu, wenn dein Studium weiterhin im Fokus steht. Solltest du wiederum BAföG beziehen, so wird jegliches Einkommen, das über 4.221 € pro Jahr hinaus geht, von deinem Zuschuss abgezogen.
Behältst du diese Grenzen, aber auch Vorteile im Kopf, steht deiner Freelancer-Karriere nichts mehr im Weg. Viel Spaß!
Neben dem offensichtlichen Verdienst ist wohl die Flexibilität der größte Pluspunkt für studentische Freelancer. Egal, ob du nun in der Früh ein Tutorium oder spätabends den letzten Mathe-Kurs hast: Zeit und Ort deiner Projektarbeiten bestimmst du selbst. Die Bahn-Pendelei kann praktisch genutzt, die akademische Viertelstunde voll ausgeschöpft und die Morgenstunden nach der Party effizienter gestaltet werden, damit sich das WG-Sparschwein füllt.
Doch weit darüber hinaus ist das Freelancen eine nachhaltige Investition. Zumeist fühlen sich Studierende nur mittelmäßig oder gar nicht von der Universität auf das Berufsleben vorbereitet; zu theorielastig sind die Lehranstalten ausgerichtet. Mit Freelancer-Tätigkeiten wirkst du dem einfach entgegen: Dein Lebenslauf füllt sich mit Berufserfahrung, Dein Netzwerk vergrößert sich und du erarbeitest dir ganz nebenbei ein vorzeigbares Portfolio. Kurzum: Du legst den Grundstein für deine Zukunft.
Gefahren können zum einen in dir selbst liegen. Freelancer müssen eine Menge Organisationstalent, Durchhaltevermögen und Zuverlässigkeit aufbringen. Wenn Projektfluten und Deadlines dich schon in der Uni zum Verzweifeln bringen, sind zusätzliche Verbindlichkeiten, an denen Betriebsabläufe und Gelder hängen, wahrscheinlich mehr Last als Segen.
Zum anderen kannst du dich nicht in das sichere Netz der Arbeitnehmerrechte lehnen, das dich im Angestelltenverhältnis schützt – keine Tarifverträge, keine automatisch abgeführten Steuern und Versicherungen.
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Heureka! Ich bin Maxi. Schon zu Studienzeiten übernahm ich Freelancer-Tätigkeiten und zog als digitale Nomadin durch die Welt. Mittlerweile erarbeite ich als Projektmanagerin die Digitalstrategien für namhafte Medienmarken. Meine Schwerpunkte sind das Texten und Aufbauen von Reichweitenstrategien.
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