Gastautorin
· Mai 2019
· aktualisiert November 2024
Als studentischer Freelancer bist du sicherlich oft auf der Suche nach spannenden neuen Projekten. Auf Plattformen, in Netzwerken oder bei Co-Working-Spaces ergeben sich immer wieder spannende Möglichkeiten. Nichtsdestotrotz muss man auch selbst oft ins kalte Wasser springen und Kaltakquise betreiben oder über Eigenwerbung auf sich aufmerksam machen. Dabei ist eine spannende und stimmige Bewerbung sehr hilfreich. Neben dem Lebenslauf und einem vielseitigen Portfolio an absolvierten Projekten sind gute Arbeitszeugnisse und Praktikumszeugnisse von ehemaligen Auftraggebern/Arbeitgebern genauso wichtig. Denn das Arbeitszeugnis spiegelt deine Fähigkeiten und dein Können wider und sollte sich im besten Falle mit deinem Lebenslauf decken und sich mit den Projekten, die du vorweisen kannst, ergänzen.
Für einen Laien, liest sich so ein Arbeitszeugnis oft recht gut, denn die meisten Sätze hören sich erst einmal positiv an. Oft vertraut man seinem ehemaligen Arbeitgeber/Auftraggeber - zumindest bei guter Zusammenarbeit - und sagt sich dann „Das passt schon“.
Wenn dann aber eine Absage nach der anderen ins Haus flattert, wirst du vielleicht doch irgendwann stutzig und fragst dich, „Warum genau habe ich den Job nicht bekommen, obwohl ich alle notwendigen Anforderungen für den Job erfüllen kann?“ Und dann schaust du deine Bewerbung durch und du findest gewisse Grauzonen in deinen Unterlagen – nämlich der Inhalt deiner Arbeitszeugnisse. Und du fragst dich, „Verstehe ich wirklich, was hier steht?“
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Sicherlich hast du schon mal von den „Geheimcodes“ oder der „Zeugnissprache“ in Arbeitszeugnissen gehört. Nicht ohne Grund ist es das Kleine 1x1 für den Personaler, zu wissen, wie man ein Arbeitszeugnis schreibt bzw. wie Sätze zu Leistungen und Verhalten formuliert und interpretiert werden müssen. Das mit Geheimcodes gespickte Arbeitszeugnis wird von deinem neuen Wunsch-Arbeitgeber auf diese geprüft.
In der heutigen Zeit und bei der Masse an Bewerbern, bleibt für den Personaler oft nicht die Zeit, lange abzuwägen, ob ein Kandidat trotz dieser negativen Signale im Arbeitszeugnis, geeignet ist. Nach einer aktuellen Studie von bitkom Research, nennen Personaler mit satten 52%, ein schlechtes Arbeitszeugnis als Hauptgrund für die Nicht-Einstellung eines Kandidaten. Bedeutet, dein Portfolio kann noch so breit gefächert und gut aufgestellt sein, wenn du in deinen Arbeitszeugnissen nicht gut abschneidest, geht der Job trotzdem an jemand anderen. Und deswegen ist es wichtig, zu wissen, was dein Arbeitszeugnis aussagt. Lass keine negativen Signale zu und kümmere dich rechtzeitig darum, dass dein Arbeitszeugnis keine Falschaussagen zu deinen Leistungen, deinen Fähigkeiten und deiner Person beinhaltet.
Jetzt bleibt die Frage, wer kann dir die Sicherheit geben, dass hier keine negativen Aussagen getätigt wurden? Im Netz findest du unzählige Tipps und Tricks auf den unterschiedlichsten Plattformen und Foren, aber ob diese auch fundiert sind, bleibt fraglich. Im besten Falle kennst du in deinem Bekanntenkreis einen Personaler, der dir schnell weiterhelfen kann. Für viele bleibt jedoch nur ein Weg: die Hilfe bei einem professionellen Anbieter, wie einer Anwaltskanzlei. Das dauert nicht nur lange, sondern kostet auch Geld, viel Geld. Und gerade als Student hast du nicht das Geld, dein Arbeitszeugnis von einem Anwalt gegenprüfen zu lassen, geschweige denn die Zeit dafür. Denn meistens muss man mehrere Tage oder Wochen auf die Auswertung warten und in der Zwischenzeit könnte das Projekt auch schon weg sein. Außerdem will man den ehemaligen Arbeitgeber nicht nach einer Ewigkeit wieder kontaktieren und ihn evtl. auf die falschen Aussagen im Arbeitszeugnis hinweisen.
Es gibt aber mittlerweile auch Anbieter, die online dein Arbeitszeugnis prüfen, gegen kleines Geld. Hier gibt es recht einfache Auswertungen, bis hin zu einer fundierten und vollumfänglichen Auswertung, wie die von zeugnisprofi.com, welche das Hamburger AI-Startup verlingo entwickelt hat. Vielleicht ist es auch eine Option für dich, schau doch mal vorbei und überzeuge dich selbst von der Analyse.
Egal welchen Weg du dafür einschlägst, wichtig ist und bleibt, dass du verstehst, was in deinem Arbeitszeugnis steht. Hol dir die Sicherheit, dass du, neben einem guten Portfolio und anderen Bewerbungsunterlagen, auch in voller Gänze mit deinen Arbeitszeugnissen überzeugen kannst. Optimiere deine Chancen für deine Wunschkarriere und deiner beruflichen Zukunft steht nichts mehr im Wege.
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Gastautorin
Sophie unterstützt seit April 2019 das Team von verlingo im Bereich Marketing und hat gerade selber eigene Erfahrungen gemacht, wie wertvoll ein Arbeitszeugnis im Bewerbungsprozess sein kann.
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