Kommunikation ist kein Soft-Skill. Sie ist Führung.
Der teuerste Fehler in der Unternehmenskommunikation ist es, die falsche Maßnahme perfekt umsetzen zu wollen. Ich setze daher schon davor an. Bevor jemand eine Kampagne, ein Townhall oder einen Newsletter bestellt, prüfe ich, wo das eigentliche Problem sitzt. Oft ist die bestellte Maßnahme nämlich nicht die Lösung, sondern das Symptom.
Wie ich denke: Ich betrachte Kommunikation als System und nicht als Sammlung von Einzelteilen. Interne Klarheit bildet das Fundament, die Strategie bildet die Mitte und die Außenwirkung ist die Konsequenz. Diese drei Ebenen bearbeite ich zusammen, da sie zusammengehören. Eine Marke, die innen nicht stimmt, funktioniert außen nicht. Und ein Change, den niemand versteht, scheitert auch nicht am Plan. Besonders wichtig ist es mir immer, über das einzelne Mandat hinauszudenken. Eine Kommunikation, die den Rollout zwar schafft, danach aber Vertrauen kostet, ist keine gute Lösung. Deshalb arbeite ich so, dass die Kommunikation auch nach zwölf Monaten noch funktioniert. Wenn das Fundament nicht trägt, sage ich das auch, auch wenn das für mich weniger Arbeit bedeutet. Das ist für mich der Unterschied zwischen Beratung und Verkauf.
Was das in der Praxis heißt: Restrukturierung als Risikomanagement. In meinem Projekt im Fahrzeughandel wurden 50 Prozent der Standorte geschlossen. Bis auf zwei Personen blieben alle Mitarbeitenden dem Unternehmen auch nach dieser Veränderung treu. Warum? Weil die Kommunikationsstrategie Orientierung schuf, bevor Gerüchte den Raum besetzten. Kommunikation war hier kein Beiwerk, sondern die Absicherung des Betriebs.
Ein anderes Beispiel: Bei einem Markenwechsel im Motorradhandel entstand ein Narrativ, das Mitarbeitende und Kund:innen gleichermaßen trug. Innen befähigte Führungskräfte, außen ein konsistenter Auftritt. Beide Seiten aus einer Logik.
Zuhause im Führungskreis: Als Stabsstelle für den CEO und den COO der FERCHAU GmbH habe ich strategische Entscheidungen vorbereitet, sechsstellige Budgets verantwortet und Veränderungsvorhaben kommunikativ gesteuert. Der Austausch mit Geschäftsführungen und Gremien ist für mich keine Ausnahme, sondern mein Terrain. Als Creative Director habe ich die Kommunikation für über 8.000 Menschen live verantwortet. Das ist der Beleg dafür, dass meine Konzepte den Kontakt mit der Realität überstehen und nicht nur auf Folien funktionieren.
Beratungsschwerpunkte: Kommunikationsstrategie und -konzeption, Change- und Transformationskommunikation, interne Kommunikation als Führungsinstrument, Leadership-Kommunikation, Restrukturierungs- und Krisenkommunikation, Employer Branding von innen nach außen, KI-Adoption durch Kommunikation.
Zusammenarbeit: Boutique-Beratung und selektiv. Ich nehme nur wenige Mandate an, dafür gehe ich aber umso mehr in die Tiefe. Ich bin Sparringspartner der Geschäftsführung, Interim-Verstärkung auf Zeit oder Kopf hinter einem Change-Programm.