Im Zuge meines BWL Studiums habe ich ein 6 monatiges Praktikum im Einkauf eines Medizintechnik-Konzerns absolviert und durfte dort ebenso erfolgreich meine Bachelorarbeit schreiben, welche im Bereich Liefernantenentwicklung anzusiedeln ist.
Anschließend habe ich 3 Jahre in verschiedenen Einkaufsprojekten über Arbeitnehmerüberlassung bei 3 sehr unterschiedlichen Kunden Erfahrungen sammeln und mich einbringen dürfen. Hierbei war ich zunächst im indirekten Einkauf eines Medizintechnik-Konzerns für die Übergangsphase der Ausgliederung eines Konzernbereichs für über ein Jahr unterstützend tätig, bei welchem ein komplettes exterenes Team den indirekten Einkauf mit neu aufbaute. Im folgenden Projekt habe ich ebenso im indirekten Einkauf eines Automobilkonzerns einen vorübergehenden Kapazitätsengpass ausgleichen. Während eines knapp ein Jahr andauernden Projektes bei einem Offshore Windenergie Unternehmen konnte ich erfolgreich im Projekteinkauf unterstützen. Während dieser 3 Jahre konnte ich nicht nur intensiv Einkaufserfahrung sammeln, sondern auch meine Fähigkeiten hinsichtlich des Projektmanagements sowie meine Flexibilität zur kurzfristigen Einarbeitung in unterschiedlichste Branchen, Unternehmensstrukturen und Aufgabenstellungen unter Beweis stellen.
Für einen Zeitraum von 2 Jahren habe ich bei einer Industrie- und Handelskammer Mitgliedsunternehmen in Außenwirtschaftsfragen (im Rahmen einer Erstberatung) beraten. Hierzu zählten Themen, wie beispielsweise Außenwirtschaftsdokumente, Ursprung der Ware, Ursprungsdokumente, Ursprungszeugnissen, Markteinstieg in unterschiedlichsten Ländern, Im- und Exportbedingungen, Zoll- sowie Umsatzsteuerfragen, etc.
Der wichtigste Grund für mich den Weg in die Selbstängigkeit zu gehen, waren die Möglichkeit auf zeitliche und örtliche Flexibilität und Selbstbestimmtheit. Das Thema Gründung beschäftigt mich auf die ein oder andere Weise seit mehreren Jahren. Nicht nur mit dem Augenmerk für meine eigene Gründung, jedoch auch mit der Faszination für die Kreativität mit welcher Gründer*innen Lösungen für die Probleme dieser Welt finden. (Bedauerlicherweise wurde ein für 2020 geplantes Projekt meines damaligen Arbeitgebers, der Industrie- und Handelskammer, zur Gründer*innenberatung in einem Coworkinspace auf Grund von Corona nach nur 3 Monaten gecancelt, in welchem ich hätte Gründer*innen zu allen Basisthemen inkl. Businessplan hätte beraten dürfen.)
Meine ultimative Superkraft: lösungsorientiert denken. Probleme sind dazu da gelöst zu werden und zwar an der Wurzel. Eine reine „Sympombehandlung“ hilft kurzfristig, doch "beißt einen früher oder später wieder in den Hintern".